In diesen Tagen der Osterwoche hören wir immer wieder neu Begegnungserzählungen.
Jesus will den Seinen begegnen. Er will ihnen zeigen „Ich bin auferstanden, ich lebe“.
Er macht sich „erfahrbar“.
Jesus weiß um unsere Sehnsucht nach Begegnung.

In der Zeit der Coronakrise spüren wir vielleicht noch mehr als sonst, wie wichtig uns diese Begegnungen sind. Wir brauchen unsere Familie, unsere Nachbarn, unsere Freunde, unsere Pfarrgemeinde. Wir sind gehalten in einem Netz von Beziehungen. Es fällt uns schwer, dass wir unser Miteinander nicht wie sonst pflegen können. Und doch finden wir neue Wege: Greifen häufiger zum Telefonhörer, schreiben einen Brief oder eine Mail, kommen zum stillen Gebet in die Kirche und verbinden uns dort mit den anderen Menschen aus unserer Pfarrei.

Ostern in einer Zeit von Corona. Statt Mahlgemeinschaft mit dem Herrn in der Eucharistie erleben wir „geistige Kommunion“. Jesus kommt zu uns. Er will uns begegnen. Er kann da sein und will da sein.
Heißen wir IHN willkommen in unseren Häusern, an unseren Arbeitsplätzen, beim Spaziergang draußen in der Natur, in der Begegnung mit anderen beim Einkauf, in den Krankenhäusern …
Da findet in diesem Jahr „Auferstehung“ statt!

Dieser Impuls wurde gestaltet von Eva-Maria Seifert.