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Herr, bleibe bei uns!“ - Gebetsgemeinschaft 

In der kommenden Zeit - bis wir wieder öffentlich Gottesdienst feiern dürfen, läuten jeden Abend in den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft die Glocken zum Engel des Herrn. Mir ist wichtig, dass wir ein spürbares Zeichen unserer kirchlichen Gebetsgemeinschaft setzen. 

Darum bitte ich Sie, dass jeder von uns am Abend wo er gerade ist, spricht: „Herr, bleibe bei uns!“
und ein Gebet sprechen kann.

Ich gebe dann in der Kirche für Sie alle den Segen. Vielleicht singen Sie auch gemeinsam etwas: „Segne du Maria“ oder „Von guten Mächten wunderbar geborgen", ...

Gott segne Sie, Ihr Pfarrer Hans Beetz 

Bleibe bei uns Herr;
denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.
Bleibe bei uns und bei deiner ganzen Kirche.
Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt.
Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament,
mit deinem Trost und Segen.
Bleibe bei uns, wenn über uns die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels
und der Anfechtung, die Nacht des bittern Todes.
Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

 

Die folgenden Gebetsimpulse sind nur eine weitere Anregung für die Gestaltung der Gebetszeit. Jeder ist in seinem Gebet frei.

 

Heute feiern wir das Hochfest "Verkündigung des Herrn". Der Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. Maria hat mit JA geantwortet.  Und so sind es noch genau 9 Monate bis Weihnachten. 

 

 

 

"Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."

Das Evangelium des heutigen Tages nach Lukas.

In jener Zeit wurde der Engel Gábriel
von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein
und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete,
der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede
und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Siehe, du wirst schwanger werden
und einen Sohn wirst du gebären;
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein
und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr:
Heiliger Geist wird über dich kommen
und Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig
und Sohn Gottes genannt werden.
Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte,
hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar gilt,
ist sie schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria:
Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel.

Impulse:
In eine dunkle Zeit hinein wirkt Gott, braucht nur das JA.
Dann schwanger. Neun Monate warten. Gemischte Gefühle: Freude, Sorge, Bedenken. Entwicklung im Verborgenen. Nur ganz geringe Einflussmöglichkeit. Von der befruchteten Eizelle zum Säugling - von ganz alleine. Geduld. Zeit. Gottvertrauen.
Vielleicht passiert auch gerade jetzt ähnliches. Dunkle Zeit. Im Verborgenen kann was wachsen. Gott kann wirken auch in unserer Zeit. Er braucht unser JA. Wir Geduld, Vertrauen.
Viele Menschen, denen ich zur Zeit begegne am Telefon, beim Spazieren (mit dem nötigen Abstand), sehen in dieser Zeit eine große Chance. Die Möglichkeit auf das Wesentliche zu besinnen. Neue - alte Werte. 

Im Fürbittgebet heute können wir Gott um sein "verborgenes" Wirken auch in unserer Zeit bitten.

Vater Unser

Segen

Lied (Singen oder Beten): "Eine große Stadt ersteht", Gotteslob Nr. 479

Hier mein Gebetsimpuls für diesen heutigen Tag:

 

"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."

Ich möchte Sie wieder einladen, einen Psalm zu beten und zu betrachten. Psalm 46 ist der Antwortpsalm in der heutigen Liturgie

Psalm 46

Gott, unsre Burg
Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht,
wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres;
mögen seine Wasser tosen und schäumen
und vor seinem Ungestüm Berge erzittern.
Eines Stromes Arme erfreuen die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken.
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.
Völker tobten, Reiche wankten;
seine Stimme erscholl,
da muss die Erde schmelzen.
Mit uns ist der HERR der Heerscharen,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.
Kommt und schaut die Taten des HERRN,
der Schauder erregt auf der Erde.
Er setzt den Kriegen ein Ende
bis an die Grenzen der Erde.
Den Bogen zerbricht er, die Lanze zerschlägt er;
Streitwagen verbrennt er im Feuer.
Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin,
erhaben über die Völker, erhaben auf Erden!
Mit uns ist der HERR der Heerscharen,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.

Impulse: Mit gewaltigen Worten wird einerseits die Gefahr beschrieben - die Erde wankt, Berge stürzen, Berge erzittern, Wasser toben -  aber mit genauso starken Bildern die Sicherheit, die Gott gibt - Burg, Zuflucht, unsere Stärke, Helfer in allen Nöten, Herr der Herrscharen. Der Psalmist strahlt tiefes Gottvertrauen aus trotz all der Gefahren.  Und er geht noch einen Schritt weiter. Gott setzt den Kriegen ein Ende. Eine schöne Vision. Wir dürfen träumen, hoffen, vertrauen und mitbauen an dieser neuen Welt.

Im Fürbittgebet können wir heute  beten für die Menschen, die im Streit und Völker, die im Krieg miteinander leben.

Vater unser
- der Satz "Dein Reich komme" bekommt in diesem Psalm eine besondere Bedeutung.

Segensgebet 

Zum Schluss ein Lied (singen oder beten): "Da wohnt ein Sehnen tief in uns", Gotteslob Nr. 814

 

 

Was soll diese Überschrift? Spinnt der jetzt ganz?
In unserer Kirche hat es eine tiefe Tradition, dass wir füreinander beten, füreinander bitten. Wir rufen in diesem Sinne auch Heilige an, die schon bei Gott sind, um für uns zu bitten (z.B. in der Allerheiligenlitanei). Eine ganz besondere Heilige für unsere Zeit ist die Hl. Corona. Aber lesen Sie selbst:

Wussten Sie, welche Heilige in den christlichen Kirchen für Seuchenbekämpfung zuständig ist? Nun, es ist tatsächlich die Heilige Corona. Sie lebte wahrscheinlich im 2. oder 3. Jahrhundert und starb im Alter von nur 16 Jahren den Märtyrertod. Sie gilt als Patronin der Schatzgräber und Metzger, für Standhaftigkeit im Glauben, in Angelegenheiten des Geldes und der Lotterie sowie eben auch als Schutzpatronin gegen Seuchen und Unwetter. Ihr Gedenktag ist in der katholischen Kirche der 14. Mai, in der orthodoxen der 11. November und in der armenischen der 10. November. Der Name „Corona", lateinisch „die Gekrönte", weist ebenso wie der griechische Name „Stephana" von Stephanus auf den allgemeinen Begriff „Märtyrerin" hin. In Niederösterreich erinnern die Namen der Wallfahrtsorte St. Corona am Wechsel und St. Corona am Schöpfl an die Heilige. Die österreichische Münzeinheit hieß bis 1924 nach ihr Krone. (Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon)

So möchte ich Sie wieder zum gemeinsamen Gebet einladen:

 

"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."

 

Das Evangelium des heutigen Tages nach Johannes (4,43-56):

Nach diesen beiden Tagen ging er von dort nach Galiläa. Jesus selbst hatte nämlich bezeugt: Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt. Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie waren zum Fest gekommen.

Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kafarnaum lebte ein königlicher Beamter; dessen Sohn war krank. Als er hörte, dass Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen war, suchte er ihn auf und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn er lag im Sterben. Da sagte Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht. Der Beamte bat ihn: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus erwiderte ihm: Geh, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg. Noch während er hinabging, kamen ihm seine Diener entgegen und sagten: Dein Junge lebt. Da fragte er sie genau nach der Stunde, in der die Besserung eingetreten war. Sie antworteten: Gestern in der siebten Stunde ist das Fieber von ihm gewichen. Da erkannte der Vater, dass es genau zu der Stunde war, als Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus. So tat Jesus sein zweites Zeichen, nachdem er von Judäa nach Galiläa gekommen war.

Impulse: Der königliche Beamte bittet für seinen Sohn. Jesus heilt ihn aus der Ferne. Das kann uns Mut machen, füreinader zu bitten und auch die Heiligen anzurufen gerade in Zeiten der Not.

Fürbittgebet - heute ganz bewusst, im Vertrauen darauf, dass Jesus hört und hilft.

Barmherziger Gott, zu allen Zeiten haben sich Menschen in ihrer Not an dich gewandt und dem Schutz der Heiligen anvertraut, die du uns als Fürsprecher zur Seite gestellt hast. Schütze uns vor ansteckenden Krankheiten, stärke alle, die sich im Kampf gegen Infektionen einsetzen und heile unsere Erkrankten. Ihr Schutzheiligen bei Seuchen, Pest und Epidemien, wir rufen zu euch: Hl. Sebastian, bitte für uns! Hl. Rochus, bitte für uns! Hl. Corona, du Patronin bei Seuchen und Unwettern, bitte für uns! Ihr vierzehn heiligen Nothelfer, bittet für uns! Ihr heiligen Schutzengel, bittet für uns! Heilige Maria, du Schutzfrau in allen Nöten, bitte für uns! Du, unser Gott, du weißt um unsere Sorgen und Ängste. Bewahre uns vor Panik und übertriebener Sorge und schenke uns die nötige Gelassenheit im Vertrauen auf dich. So bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

"Vater unser"

Segen

Zum Schluss ein Lied (singen oder beten): "Segne du, Maria", Gotteslob Nr. 535

 

Wünsche Ihnen weiterhin Geduld, Gesundheit und Gottvertrauen
Diakon Thomas Volkmuth

Der 4. Fastensonntag heißt "Laetare - Freue dich". Die Mitte der Fastenzeit ist überschritten, das Osterfest rückt näher. Die Farbe der Liturgie Rosa - das Weiß der Freude scheint schon durch das Violett der Fastenzeit. Aber können, dürfen wir uns überhaupt freuen in dieser Zeit?
Wir erleben eine bisher nie dagewesene Fastenzeit: die ganze Gesellschaft, das ganze öffentliche Leben wird zurückgefahren. Dies ist für uns auch eine große Chance, uns auf das Wesentliche in unserem Leben zu besinnen. Was treibt mich? Was ist mir wichtig? Welche Werte lebe ich? ...
Als Christen schauen wir nach vorne. Ostern, das Fest der Auferstehung liegt vor uns. Jesus, der Auferstandene, der auch heute in unserer Mitte ist, geht mit uns. Jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest. Und so dürfen wir uns freuen, denn am Ende wartet nicht der Untergang, sondern neues Leben.

So möchte ich Sie auch heute zum Gebet einladen.

 

"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."

Der Antwortpsalm des heutigen Wortgottesdienstes Psalm 23:
Der gute Hirte

Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Meine Lebenskraft bringt er zurück.
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen.
Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.
Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.
Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher.
Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.

Gedanken zu diesem Psalm:
Die ersten Zeilen sind ein Bekenntnis "Der HERR ist ...", sie schreiben von Gott in der 3. Person. Erst nach der Zeile "Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil" wechselt der Psalmist ins "Du".
Das kann auch für mich Anstoß sein, in diesem finsteren Tal heute mein Verhältnis zum HERRN zu überdenken - vom ER zum DU zu kommen.
Der Psalm endet dann wieder mit einem Bekenntnis zum HERRN voller Zuversicht.

Im Fürbittgebet heute mein Verhältnis zu Gott, zu Jesus ansprechen und um sein Entgegenkommen bitten.

Wir dürfen Gott als Vater, ja als Abba, Papa anreden und beten:
"Vater unser"

Im Segen kann ich meine Familie, meine Nachbarn, ... mit einschließen.

Lied zum Abschluss (beten oder singen): "Meine Seele ist stille in dir", Gotteslob 820

 

Gottes Segen wünscht Ihnen
Diakon Thomas Volkmuth

 

Auch heute möchte ich Sie wieder zum gemeinsamen Gebet einladen - 18 Uhr zuhause. Vielleicht stellen Sie eine Kerze ins Fenster, um dies auch nach außen zu zeigen. Falls Sie noch keine Gebetsecke haben, richten Sie sich einen schönen Platz ein. Das kann eine kleine Ecke in der Wohnung sein, ein Bild an der Wand, eine Kerze auf dem Tisch. Nehmen Sie sich Zeit. Versuchen Sie ruhig zu werden, sich ganz bewusst in die Gegenwart Gottes stellen.

Beginnen Sie mit:

"Im Namen des Vater und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen."

Gott ist ein Gott, der da ist, der mit uns geht, der uns aus unserer Not befreien will. Diese Erfahrung hat das Volk Israel schon im Alten Testament gemacht. Ich empfehle Ihnen für heute den Text aus dem Buch Exodus:

Moses Berufung:
Exodus 3,1–17

Mose weidete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Er schaute hin: Der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. Mose sagte: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht? Als der HERR sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm mitten aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Er sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid. Ich bin herabgestiegen, um es der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. Jetzt ist die laute Klage der Israeliten zu mir gedrungen und ich habe auch gesehen, wie die Ägypter sie unterdrücken. Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus! Mose antwortete Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen könnte? Er aber sagte: Ich bin mit dir; ich habe dich gesandt und als Zeichen dafür soll dir dienen: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg dienen. Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen sagen? Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der Ich-bin hat mich zu euch gesandt. Weiter sprach Gott zu Mose: So sag zu den Israeliten: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name für immer und so wird man mich anrufen von Geschlecht zu Geschlecht. Geh, versammle die Ältesten Israels und sag ihnen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, ist mir erschienen und hat mir gesagt: Ich habe sorgsam auf euch geachtet und habe gesehen, was man euch in Ägypten antut. Da habe ich gesagt: Ich will euch aus dem Elend Ägyptens hinaufführen in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen.

Auch wir dürfen klagen, bitten - im Vertrauen, dass Gott da ist und unsere Not sieht und hilft.
Ich nenne die Namen der Menschen, für die ich heute besonders bitten möchte und lege sie voll Vertrauen in Gottes liebende Hände.

Vater Unser

Ein kleines Segensgebet

Zum Schluss das Lied "Wer glaubt ist nie allein" beten oder singen - Gotteslob Nr. 835

 

Gottes Segen wünscht Ihnen
Diakon Thomas Volkmuth

 

Auch oder gerade in dieser schwierigen Zeit wollen wir miteinander beten. Wenn möglich jeden Abend um 18 Uhr (oder beim abendlichen Angelus-Läuten in der jeweiligen Gemeinde).  So sind wir im Geist und Gebet miteinander verbunden. Für's erste empfehle ich den Psalm 121 "Der Hüter Israels" zu betrachten und anschließend ein "Vater Unser" und  ein "Ave Maria" zu beten. Im Segen können wir dann unsere Mitmenschen miteinschließen.

Psalm 121
Ein Lied für die Wallfahrt.
Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat.
Er lässt deinen Fuß nicht wanken; dein Hüter schlummert nicht ein.
Siehe, er schlummert nicht ein und schläft nicht, der Hüter Israels.
Der HERR ist dein Hüter, der HERR gibt dir Schatten zu deiner Rechten.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden noch der Mond in der Nacht.
Der HERR behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben.
Der HERR behütet dein Gehen und dein Kommen von nun an bis in Ewigkeit.

 

Ich wünsche Ihnen Geduld, Gesundheit und ein tiefes Gottvertrauen.
Diakon Thomas Volkmuth

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